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DGUV Vorschrift 70 im Schadenmanagement verstehen

Autorenbild: Reinhard Heesen
Reinhard Heesen
vor 13 Stunden
2 Min. Lesezeit

Die DGUV Vorschrift 70 regelt nicht die komplette Schadenregulierung, sondern vor allem die sichere Nutzung, den Zustand und die Prüfung von Fahrzeugen im betrieblichen Einsatz. Genau deshalb wird sie nach Unfall, Defekt oder Beschädigung im Fuhrpark praktisch wichtig: Darf das Fahrzeug weiterfahren, muss es stillstehen, wer prüft den Zustand und wann ist die Nutzung wieder freigegeben? Ein sauber organisierter Ablauf verbindet Sicherheit, Dokumentation und kurze Standzeiten.

Wo DGUV 70 in deinem Schadenprozess wirklich greift

Im Kern verlangt die DGUV Vorschrift 70, dass betriebliche Fahrzeuge sicher betrieben, instand gehalten und geprüft werden. Im Schadenmanagement greift sie daher immer dann, wenn ein Schaden Einfluss auf Verkehrssicherheit, Bedienbarkeit oder den technischen Zustand haben kann. Für die praktischen UVV-Pflichten im PKW-Fuhrpark geht es also nicht nur um Kosten und Regulierung, sondern um Zustandskontrolle, klare Anweisungen, Entscheidungen zum Weiterbetrieb und die fachliche Prüfung vor der erneuten Nutzung.

Diese Pflichten bleiben nach einem Schaden für deinen Fuhrpark relevant

So baust du einen DGUV-konformen Ablauf im Schadenfall auf

- Schadenstelle absichern und den Fahrer auf klare Sofortmaßnahmen verpflichten.

- Den Vorfall sofort melden und Fotos, Schadenbeschreibung und relevante Daten vollständig dokumentieren, am besten nach dem Notfallplan nach Dienstwagenunfall .

- Das Sicherheitsrisiko bewerten und das Fahrzeug bei Zweifeln direkt aus dem Betrieb nehmen.

- Werkstatt, Versicherung, Leasinggeber und interne Ansprechpartner in einem einheitlichen Prozess zusammenführen.

- Reparatur, notwendige Prüfungen und Rückmeldungen zentral steuern.

- Das Fahrzeug erst nach dokumentierter Freigabe wieder einsetzen.

Wenn dieser Ablauf im Alltag zu viel Abstimmung kostet, kann ein ausgelagertes Schadenmanagement entlasten. Transpair koordiniert dafür Werkstatt, Versicherung, Leasing und Ersatzmobilität in einem End-to-End-Prozess im Schadenfall im Fuhrpark, damit dein Fuhrpark beweglich bleibt und Rückfragen nicht bei dir hängen bleiben.

Wer in deinem Fuhrpark welche Verantwortung trägt

Diese Fehler machen Schäden unnötig teuer und riskant

- Ein Fahrzeug trotz ungeklärter Sicherheit weiter im Betrieb zu lassen.

- Fahrer ohne klare Meldewege und Anweisungen in den Schadenfall zu schicken.

- Zuständigkeiten zwischen Fuhrpark, Werkstatt, Versicherung und Leasing offen zu lassen.

- Prüfungen, Wartung und Dokumentation nur als Formalität zu behandeln – gerade mit Blick auf die Halterhaftung und UVV-Pflichten im Fuhrpark .

- Harmlos wirkende Schäden an Beleuchtung, Achse, Sensorik oder Aufbau zu unterschätzen.

DGUV 70, DGUV Vorschrift 68 und UVV bei Firmenwagen sauber unterscheiden

So vermeidest du, dass interne Briefings oder Dienstleisteraufträge auf der falschen Grundlage aufbauen. Den größeren Compliance-Rahmen erläutern die Rechtliche Grundlagen des Fuhrparkmanagements in Deutschland . Wenn du klären willst, wie sich Betreiberpflichten, Reparatursteuerung und Nachweise in deinem Fuhrpark mit professionellem Schadenmanagement praktisch organisieren lassen, kannst du ein kostenfreies Beratungsgespräch mit Transpair vereinbaren.

 
 
 

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